Alltagsbegleitung und Betreuung

„Ein Betreuer hat die Aufgabe, eine oder mehrere andere Personen zu begleiten, pflegen und/oder ihnen zu helfen.“

 

Hauptsächlich betreue und unterstütze ich Suchtabhängige, Polytoxikomane und psychisch erkrankte Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, um ihren Alltag zu bewältigen.

Es gibt zwar viele verschiedene Hilfseinrichtungen (Karitative Einrichtungen, Soziale Dienste, Entgiftung, Therapie, Drogenberatung, BeWo, Jobcenter, Sozialamt etc.), jedoch sind diese nur Insellösungen (jeder agiert nur in seinem Bereich). Eine Vernetzung untereinander wird leider sehr selten oder gar nicht praktiziert.

Der Hilfesuchende fühlt sich sehr oft allein gelassen, ist mit der Situation überfordert. Denn allem voran steht die Eigeninitiative des Betroffenen selbst.  Wenn er diese über Wochen oder Monate nicht aufbringt (dazu zählen z. B. auch tägliche Anrufe für einen Entgiftungs- bzw. Therapieplatz) wird er mit der Begründung abgelehnt, dass ihm die Motivation fehlt. Er wird zum "Drehtür-Patienten". Er gerät in eine Abwärtsspirale, die oft in der Beschaffungskriminalität endet.

 

Betreuung heißt für mich da zu sein, wenn Sie mich brauchen.

Meine Intension ist darauf ausgerichtet, Sie dort abzuholen wo Sie gerade stehen. Begegnung auf Augenhöhe und Verständnis für Ihre Situation ist für mich selbstverständlich. Mein Ziel ist es Hand-in-Hand mit allen Diensten und Einrichtungen zusammen zu arbeiten, um Ihnen ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. 

 

Gesetzlicher Betreuer

In einigen Fällen haben diese Personen zwar einen gesetzlichen Betreuer, jedoch ist er, entgegen der allgemeinen Auffassung, kein Betreuer sondern lediglich ein Vertretungsbevollmächtigter, mit einem minimalen Stundenkontingent im Monat, je nach Fall und Betreuungszeitraum zwischen 3 bis 8,5 Stunden im Monat.

Oftmals ist, allein aufgrund der vorliegenden Erkrankung, der gesetzliche Betreuer überfordert. Das Stundenkontingent ist für diesen Personenkreis viel zu gering bemessen. Der persönliche Kontakt geht verloren oder findet überhaupt nicht statt.

Pflegedienst

Falls die Feststellung eines Pflegegrades beantragt wird, gestaltet sich diese ebenfalls sehr schwierig. Die meisten Pflegefachkräfte sind bei der Begutachtung mit dem Krankheitsbild zusehend überfordert. Sollte dennoch eine Pflege eingerichtet werden, stellt sich die Frage, wer diese, aufgrund des Krankheitsbildes, erbringen kann bzw. überhaupt durchführt.

 

Ich bin für Sie da, wenn Sie mich brauchen.

Ihr Karl-Heinz Eichers

eichers@hand-in-hand.nrw